76 einhalb Tassen Wasser - oder: Wie fange ich einen Delphin?
76 einhalb Tassen Wasser

Der galoppierende Hase

Ein weites sonnengelbes Stoppelfeld. Die Weizenernte ist eingefahren von Traktoren und Maschinen sind noch die Spuren zu sehen, da diese sich dunkler abzeichnen. Krähen fallen in Scharen über die heruntergefallenen Körner her. Mäuse und Hamster beeilen sich schnell noch die eine oder andere Ähre in ihren Bau zu retten, als Vorrat für den Winter. Über dem Feld blauer Himmel mit kleinen Federwölkchen und Schäfchenwolken. Bei genauerem hinschauen sieht man echte kleine weiße Daunenfedern und Schäfchen am Himmel ziehen. Eine Vogelscheuche steht einsam, liebevoll dort wo die letzten Sonnenblumen stehen, an den Wegesrand versetzt.

Von fern kommt etwas angaloppiert, wie ein Pferd im schnellen Galopp. Aber es ist kein Pferd, sondern etwas anderes Braunes mit richtig langen Ohren. Es kommt immer näher und man kann schon die langen Hinterbeine erkennen. Die sind länger als die Vorderbeine. Und da, als das galoppierende Tier direkt vor mir ist, sehe ich es riesig groß. Und ich jetzt erkenne ich es. Es ist ein riesengroßer Hase, der über das Stoppelfeld galoppiert.

Ein galoppierender Hase.

© Grete B., 07./08.08.2014

Was dieser Traum zu bedeuten hat? Ich lass es so stehen, wie es ist. Mir gefällt das Bild des galoppierenden Hasen so gut, welches keiner weiteren Interpretation bedarf, sondern zum Träumen einlädt. Willkommen zu ein paar Minuten Tagträumerei.

Hinterlasse einen Kommentar

  • Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Zur Werkzeugleiste springen